Informationen zur COVID19-Impfung in unserer Praxis

Am 13.4.2021 haben wir in unserer Praxis mit den Impfungen gegen Corona begonnen. Wöchentlich erhalten wir nur eine begrenzte Menge an Impfdosen – wir impfen daher vorrangig Patienten der Priorisierungsstufe 2.

Gehören Sie zu dieser Gruppe und möchten eine Impfung erhalten, dann kontaktieren Sie die Praxis bitte nicht direkt telefonisch, sondern

Wir benötigen Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Anschrift und Telefonnummer von Ihnen.

Kontaktieren Sie uns nicht, wenn Sie bereits einen Termin über das Impfzentrum erhalten haben.

Nach Übermittlung Ihrer Kontaktdaten werden wir auf Sie zukommen, sobald wir einen Termin für Ihre Impfung vorgesehen haben. Bitte rufen Sie nicht in der Praxis an – wir melden uns bei Ihnen!

Wenn Sie einen Impftermin haben, bringen Sie bitte Ihre Krankenkassenkarte und Ihren Impfpass mit. Bitte lesen Sie zuvor das Aufklärungsmerkblatt  für den passenden Impfstoff (welcher Impfstoff zur Verfügung steht, erfahren Sie bei der Terminvereinbarung) durch.  

Die entsprechenden Links zum Download finden Sie unten.

> Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung (mRNA-Impfstoff)
mRNA-Impfstoffe von Biontech oder Moderna

Selbstverständlich werden wir am Impftermin bei Bedarf offene Fragen in einem persönlichen Aufklärungsgespräch noch klären.

Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit!

Zusätzliche Informationen Priorisierung (Impfreihenfolge) finden Sie hier:

Die wichtigsten Fragen werden hier beantwortet:

Information zum Astra Zeneca Impfstoff

AstraZeneca: Was ist da los?

Impfstoff von AstraZeneca betroffen oder aber alle Adenovirus-Impfstoffe (also auch „Sputnik“ und „Johnson & Johnson“).

Wenn aber das Spike-Protein, also der Wirkstoff der Impfung selbst die Ursache darstellt, dann wären alle derzeit zugelassenen Impfstoffe betroffen, also auch Biontech und Moderna. Allerdings wird das Spike-Protein bei der Corona-Infektion natürlich in unvergleichlich größerer Menge in den Körper freigesetzt, und das überall und nicht nur im Oberarm.

 

Wie ist das Risiko einzuschätzen?

 

Bislang gibt es 31 Verdachtsfälle von Hirnvenenthrombosen bei 2,8 Millionen in Deutschland mit AstraZeneca geimpften Menschen (RKI-Statistik).

Das ist also 1 Verdachtsfall auf ca. 90.000 Geimpfte.

Dem stehen 76.000 Corona-Todesfälle bei 2,8 Millionen in Deutschland Infizierten gegenüber.

Das sind also 2443 Corona-Tote auf 90.000 Infizierte.

 

Altersunabhängig hat man ein 2443 mal höheres Risiko, an Corona zu versterben, als durch die Impfung eine Hirnvenenthrombose zu erleiden – wenn sie denn wirklich durch die Impfung verursacht ist.

Je älter man ist, desto höher ist das Risiko durch Corona schwer zu erkranken oder zu sterben (1-10% je nach Alter) und umso niedriger ist die mögliche Gefährdung infolge der Impfung.

Die Corona-Infektion ist also unvergleichlich gefährlicher als die Impfung. Wir sind noch nicht am Ende der Pandemie angelangt. Alle, die noch nicht geimpft sind, können sich daher noch infizieren und ggf. daran sterben, oder, was noch viel häufiger vorkommt als der Tod, einen bleibenden Schaden durch die Infektion erleiden (Long-COVID bei bis zu 10% der Fälle)

 

Was also tun? Warten auf einen anderen Impfstoff?

 

Für jüngere Menschen gibt es andere Impfstoffe als AstraZeneca. Wir wissen allerdings nicht, ob diese anderen Impfstoffe möglicherweise auch (sehr seltene) Probleme verursachen, die wir bisher bei laufender Überwachung und Impfstoffkontrolle noch nicht kennen. Gäbe es auf der ganzen Welt nur den Impfstoff von AstraZeneca, wäre es aufgrund der Risikoabwägung ganz einfach: Unbedingt impfen! 

Solange es aber andere Impfstoffe gibt, wird sich immer die Frage stellen: Warten auf einen anderen Impfstoff? Warten hieße aber, nicht geimpft zu sein und in der Zwischenzeit zu riskieren, sich mit Corona zu infizieren. Und das wäre deutlich gefährlicher, insbesondere je älter der betroffene Mensch ist. Genau deshalb empfiehlt das RKI eine Impfung ab 60 Jahren, weil das Risiko einer Hirnvenenthrombose dann deutlich geringer, hingegen das Risiko durch Corona deutlich höher ist.

 

Fazit

 

Warten wir also auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse der nächsten Wochen. Bis dahin bleibt AstraZeneca für jüngere Menschen ausgesetzt. Ich empfehle aber dringend, keine vorschnellen Schlüsse zu ziehen und einen sehr guten Impfstoff für schlecht oder gar gefährlich zu erklären, ohne dass ausreichende Daten vorliegen.

Bleiben wir also besser sachlich und ruhig. Lassen wir uns durch die Medien nicht zu Extremen hinziehen. Machen wir das Beste aus der Situation und entscheiden logisch.

Lassen Sie sich impfen!